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Ansprechpartner:Edmund KolleweEmail: edmund.kollewe@brcsemper1925.de
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RTF/CTF: Was ist das?
Das Radtourenfahren (RTF) ist die bekannteste und am meisten verbreitete Veranstaltungsform des Radsports für Jedermann im Dachverband German Cycling. Beim Radtourenfahren steht das Sportliche Radfahren im Vordergrund. Gefahren werden kann allein oder in der Gruppe. Da es bei Radtourenfahrten keine Zeitnahme gibt und meist drei Streckenlängen (in der Regel zwischen 40 und 170 Kilometern) zur Wahl stehen, ist eine individuelle Wahl der Streckenlänge und der Belastung möglich.
In Deutschland werden jährlich von über 1.000 Mitgliedsvereinen Veranstaltungen aus dem Bereich Radtourenfahren organisiert, die auch die landschaftlichen Reize der jeweiligen Region auf überwiegend verkehrsarmen Straßen erfahrbar machen. Die Teilnahme beim Radtourenfahren ist jedem möglich. Vorraussetzung ist ein verkehrssicheres Rad. Auch Pedelec 25-Nutzer sind willkommen. Verständlicherweise ist die Startgebühr für Mitglieder mit Breitensport-Vollizenz geringer.
RTF-Formel A
wie Ausdauer nennt sich der bekannteste Zweig beim Radtourenfahren. Hier werden an einem Termin Touren aus den fünf Klassen (40 bis 69, 70 bis 109, 110 bis 149, 150 bis 199 oder Radmarathon über 200 Kilometer Länge) parallel während einer Veranstaltung angeboten. Die Teilnehmer fahren auf einer GPS- geführten oder teil-/ voll ausgeschilderten Strecke mit der von ihnen gewählten Geschwindigkeit. Je nach Art, Schwierigkeit, Länge und Beschaffenheit der Strecke gibt es dabei mehrere Kontrollstellen. Dort wird die Startkarte abgestempelt oder man erhält eine digitale Bestätigung und in der Regel wird Verpflegung angeboten.
Die Strecken beim Radtourenfahren haben keine Sollzeiten und werden in der Regel auf einem Rundkurs durchgeführt. Damit kommen die Teilnehmer zum Startort wieder zurück. Der Veranstalter setzt in der Regel aus organisatorischen Gründen einen Zeitraum von rund ein bis zwei Stunden (zum Beispiel 9 bis 11 Uhr) innerhalb dessen die Teilnehmer auf die Strecke gehen und gibt eine Schlusszeit aus, bis zu der die Teilnehmer zurück sein müssen. Nach Möglichkeit wird bei Start und Ziel auch die Möglichkeit zum Duschen geboten. Außerdem gehört zu den meisten Veranstaltungen zum Radtourenfahren eine Verpflegung zum Beispiel mit Kaffee und Kuchen im Zielbereich. Das Startgeld für diese Veranstaltungen liegt meist zwischen fünf und zehn Euro, dazu gehört auch die Verpflegung auf der Strecke. Maßgebend ist immer die Ausschreibung des Veranstalters. Mit der Anmeldung / Zahlung der Startgebühr akzeptiert man die „Spielregeln“ der Veranstaltung aus der StVO und erhält eine Startkarte, Streckenplan und gegebenenfalls auch eine Startnummer über die man unterwegs als Teilnehmer erkennbar ist. Einen Überblick über alle Veranstaltungen gibt es im Breitensportkalender des Dachverbandes German Cycling und in der Datenbank von rad-net.
Mitglieder in einem Verein des Dachverbandes German Cycling oder Landesverbands-Einzelmitglieder können eine Breitensport- Volllizenz für die Saison zum Radtourenfahren lösen. Hier werden die Kilometer für eine erfolgreich beendete Radtourenfahrt eingetragen. Die Breitensport- Volllizenz können Mitglieder beim Verein erwerben.
Permanente Radtourenfahrten
bieten im Gegensatz zu den auf Wochenend- und Feiertage beschränkten A-Fahrten die Möglichkeit, zu jedem Termin eine beschriebene Tour zu fahren. Die Startzeit für diese Strecken kann der Teilnehmer selbst wählen. Startorte sind in der Regel Tankstellen oder Gaststätten. Mit der Einführung der digitalen Varianten, ist es jedem Teilnehmer überlassen, wie er die Runde absolviert. Hauptsache die Gesamtkilometer für die gefahrene Runde und eine große Streckengenauigkeit wird erreicht. Auch ist es nicht untersagt, mehr als „nur“ eine Permanente am Tag zu fahren. Die Zusammenfassung aller permanenten Radtourenfahrten in der Datenbank von rad-net, der GC-Touren App und neuerdings auch auf https://rtf-permanente.de/ gibt einen Überblick über diese Strecken.
(Permanente) Country-Touren-Fahrten
stellen das Pandon zum Rad-Touren-Fahren im Gelände dar. Hier sind die Streckenlängen meist zwischen 30 und 60 km, Marathon ab 90 km.
(Permanente) Gravel-Touren
folgen dem selben Prinzip. Der Unterschied ist zum einen die Wahl des Sportgeräts. Während der Bereich CTF sowohl mit dem Trekkingrad, MTB und Gravelbike bestritten werden kann, ist es bei Gravel-Touren ratsam auch ein Gravelrad zu benutzen. Hier werden vorwiegend feste Wege und Schotterpisten bevorzugt. Ebenfalls ist ein Unterschied in der Kilometerleistung anzumerken!
RTF beim BRC Semper
Die Anfänge der Abteilung Rad Touren Fahren beim BRC Semper sind in den Jahren ab 1993 zu suchen. Seit 1995 wurden systematisch die Grundlagen für die Gründung dieser Sparte gelegt und so waren wir im Jahr 1996 das erste Mal für die Ausrichtung einer RTF- Veranstaltung zuständig. Im nachfolgendem Jahr wurde die RTF- Abteilung auf Grund des stark angewachsenen Interesses neu gebildet. Es werden, wie im Terminplan ausgeschrieben, verschiedenartige RTF- und CTF-Veranstaltungen durchgeführt.
Jeder Interessierte, der „schnelles Radwandern“ oder „langsames Radrennen“ für sich entdecken möchte, kann sich gerne bei uns melden oder an unseren Veranstaltungen/ Sitzungen teilnehmen. Die Sitzungstermine findet ihr im nebenstehenden Kalender. Wir freuen uns auf dich.

